Cleveres Wassermanagement

Wie wir intelligenter und effizienter mit dem kühlen Nass haushalten können

Eigentlich leben wir in wasserreichen Breitengraden. Doch in Zeiten des Klimawandel hat uns schon mancher Sommer gezeigt, wie schnell die Lage kippen kann. Ein entsprechend sparsamer Umgang mit dem kühlen Nass ist also mehr als angebracht. Dazu hat cleveres Wasser-Management auch ganz einfach finanzielle Vorteile – auch bei den Abwasserkosten. Um Abwasserkosten zu sparen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die man relativ leicht umsetzen kann. Auch wenn die Abwasserkosten bei einer vierköpfigen Familie im Jahresdurchschnitt nur zwischen umgerechnet ca. 350 und 500 Euro liegen – Kleinvieh macht eben auch Mist. Besonders gilt: Den Wasserverbrauch reduzieren. Die Installation wassersparender Duschköpfe, Wasserhähne und Toilettenspülungen ist da mehr als ein Anfang und absolut zu empfehlen. Geschirrspüler und Waschmaschine dazu ab sofort nur im vollen Zustand nutzen, um unnötige Waschvorgänge und damit Kosten zu vermeiden. Dazu gelten auch noch Klassiker wie kurze Duschzeiten und das Wasser beim Zähneputzen oder Rasieren nicht laufen zu lassen.
Nun ein paar Tipps für den Heimwerker in jedem von uns. Die Devise lautet nämlich: Regenwasser nutzen. Eine eigene Regenwasseranlage dient dazu, gesammeltes Regenwasser für Toilettenspülung, Gartenbewässerung oder Reinigungszwecke zu nutzen. Dadurch spart man Frischwasser, was wiederum auch die Abwassermenge reduziert. Auch eine Regentonne oder Zisterne hilft, um Regenwasser aufzufangen. Generell sollte man den Garten niemals mit Leitungswasser bewässern.
In einigen Regionen werden Gebühren für versiegelte Flächen erhoben, auf denen Regenwasser nicht versickern kann und in die Kanalisation abgeleitet wird. Entsprechend lassen sich Abwasserkosten senken, indem man Versickerungsanlagen wie Mulden oder Rigolen baut, um das Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickern zu lassen. Schon eine Bepflasterung mit mit Fugen oder durchlässigen Materialien hilft, damit Regenwasser nicht in die Kanalisation, sondern ins Erdreich gelangt. Beherzt man die genannten Tipps und ergänzt sie noch mit dem sogenannten Grauwasserrecycling, kann man eine ganze Menge an Abwasserkosten sparen. Die gezielte Wiederbenutzung von Grauwasser bedeutet, dass Wasser, das z. B. aus dem Bad oder der Waschmaschine kommt, für die Toilettenspülung oder Gartenbewässerung wiederverwendet wird. Das reduziert den Frischwasserverbrauch und damit auch die Abwassermenge.
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